Die Anzahl der gleichzeitig angemeldeten Benutzer ist auf 255 beschränkt. Die Anzahl der Datensätze ist von dem jeweiligen Speicherplatzbedarf abhängig. Eine einzelne Access-Tabelle kann maximal 1 GB an Daten aufnehmen. Access arbeitet leider noch nicht perfekt mit dem SQL-Server zusammen, was sich in einem deutlich höheren Entwicklungsaufwand bemerkbar macht. In der Praxis ist es beispielsweise problematisch, ein Access-Formular direkt an eine SQL-Server-Tabelle zu binden. Bei dieser Vorgehensweise lassen sich die vom SQL-Server gemeldeten Fehler nicht abfangen. Es ist daher in der Praxis erforderlich, mit dem SQL-Server ausschließlich via SQL zu kommunizieren, was natürlich einen Großteil der Vorteile von Access zunichte macht. Aus diesem Grund setzen viele Entwickler in diesem Fall lieber Visual Basic anstatt Access ein.
Als Fazit lässt sich festhalten, dass Sie - wenn möglich - auf einen SQL-Server verzichten sollten. Voraussetzung dafür sind leistungsstarke PCs, ein schnelles Netzwerk sowie relativ wenige Datenbankzugriffe bzw. Auswertungen. Unter dieser Voraussetzung haben wir vor ca. einem halben Jahr eine File-Server-Lösung (ohne SQL-Server) für 10 Benutzer entwickelt. Die Datenbank hatte einen Umfang von ca. 120 MB mit ca. 600.000 Datensätzen und war von der Performance her mit einem SQL-Server vergleichbar.